sort by
×
 fuzzy search
Full text titles only
search historyshortlistfull title  
loan request | Copy request | request at subito | save/print info | add to my list
results Das Laboratorium der Poesie | 1 hits
Books
PPN:
377270512  Citation
Title:
Das Laboratorium der Poesie : Chemie und Poetik bei Friedrich Schlegel / Michel Chaouli. Vom Autor durchgesehene Übersetzung von Ingrid Proß-Gill
Author:
Other persons:
Published:
Paderborn ; München ; Wien ; Zürich : Schöningh, 2004
Languages:
German (Language of original: English)
Extent:
221 S ; 24 cm
Provenance(s):
HAAB Weimar Signatur: 195965 - A Vorbesitz: Süddeutsche Zeitung GmbH | Exemplar: Donator
Uniform title:
Note:
Literaturverz. S. [213] - 221
Bibliogr. context:
ISBN:
3-506-71701-4
Subject headings:
Classification:
Dewey Decimal Classification: 830 ; 540
Abstract:
Chemische Bilder lassen sich bei den Frühromantikern - allen voran bei ihrem theoretischen Kopf Friedrich Schlegel - überall finden. Die Poesie, so liest man immer wieder, "verschmilzt", "mischt", "saturirt", "oxydirt". Die zentrale These dieses Buches lautet, dass die Chemie bei Schlegel nicht nur Lieferant hübscher Metaphern ist, sondern dass sie als Leitmodell des frühromantischen Projekts selbst herhält. Dass die Konzeption der modernen Poesie chemisch ausfällt, hängt mit der Verwirrung zusammen, in der sich die Chemie um 1800 befindet. Sie schlägt einen Spagat zwischen mathematischer Formalisierung und alchemistischer Materialität, zwischen Mechanismus und Organismus, zwischen Kombinatorik und Wahlverwandtschaft. Ausgerechnet diese (wissenschaftlich unhaltbare) Zwischenstellung macht sie zur wirksamsten Allegorie des poetologischen Programms der Frühromantik. Ihr Ehrgeiz liegt ja darin, die von der Ästhetik geerbte organisch-teleologische Beschreibung des Kunstwerks mit einer Beschreibung zu ersetzen, die unsere Aufmerksamkeit auf die experimentelle, fragmentarische, unverständliche - mit einem Wort: moderne - Schriftlichkeit der Poesie lenkt. Für ein solches Modell, so zeigt die vorliegende Studie, reichten die vorhandenen poetologischen und ästhetischen Begriffe schlicht nicht aus. Daher erfolgt die weitreichendste Formulierung romantischer Poetik in der Sprache der "Mischungskunde und Scheidekunst
Further information:
  This title in WorldCat     
Institute(s): Please click on a institute name or on > detail layout
Please note that not all material is available for loan.
subito supplying libraries are represented in red