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PPN:
1682035514  Zitierlink
[Hochschulschrift]
Titel:
Universitätsdiplomatie : Wissenschaft und Prestige in den transatlantischen Beziehungen 1890–1920 / Charlotte A. Lerg
Personen:
Körperschaft/en:
Ludwig-Maximilians-Universität München [Grad-verleihende Institution] Corporation
Ort/Jahr:
Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht, [2019]
Ort:
Sprachen:
Deutsch
Art des Inhalts:
Umfang:
1 Online-Ressource (536 Seiten) : Illustrationen
Schriftenreihe:
Hochschulschrift:
Habilitationsschrift, LMU München, 2017
Bibliogr. Zusammenhang:
ISBN:
978-3-666-31076-8
Weitere Ausgaben: 978-3-525-31076-2 (Printausgabe)
Identifier:
Schlagwörter:
Klassifikation:
Library of Congress Classification: LA727
Dewey Decimal Classification: 378.43
VLBWG: 8556
thema: NHD
Inhalt:
<p>Warum bringen sich Universitäten in die Internationale Politik ein? Die kurze Antwort: Prestige. In den deutsch-amerikanischen Beziehungen vor dem ersten Weltkrieg wird dies erstmals deutlich erkennbar. Die Anfänge der deutschen Kulturdiplomatie nahmen Amerika gezielt in den Blick. In den USA, wo der diplomatische Dienst sich erst gerade zu professionalisieren begann, fehlte jedoch eine korrespondierende Struktur. Zeitgleich versuchten die amerikanischen Universitäten nach einem Expansionsschub ihre Rolle in der Gesellschaft neu zu definieren. Internationale Sichtbarkeit und Anerkennung boten ein hohes Legitimationspotential. Seit dem 19. Jahrhundert war das akademische Deutschland ein positiver Referenzpunkt in der Entwicklung der amerikanischen Forschungsuniversitäten, eine Kooperation war also attraktiv. Damit entstand die amerikanische Universitätsdiplomatie.</p><p>Die Studie untersucht die Verquickung von akademischer Welt und diplomatischem Parkett. Sie zeigt anhand von Ehrendoktorwürde, Campusbesuchen, Austauschprogrammen und Institutionsgründungen, dass Universitäten nicht etwa von der Kulturpolitik instrumentalisiert wurden, sondern sich vielmehr selbst in Position brachten und eine eigene Agenda verfolgten. Mit der Zäsur des ersten Weltkriegs fanden die Deutschlandbeziehungen amerikanischer Akademiker ein jähes Ende. Was blieb waren Erfahrungen mit universitätsdiplomatischen Praktiken, die – inzwischen global ausgerichtet – bis heute Gültigkeit haben. Sie verhalfen den einflussreichen US-Forschungsuniversitäten zu internationalem Prestige weit über ihren wissenschaftlichen Ruf hinaus.</p>
Links zum Titel:
Produktsigel:
ZDB-117-VRE 2019 ; GBV-Vandenhoeck-alles ; ZDB-117-ZEG 2019 ; ZDB-117-VRE
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